Zahlreiche Mitglieder und Interessenten kamen zur Auftaktveranstaltung zur Vorbereitung der Kommunalwahl 2014.
Der UFB-Vorsitzende Dr. Michael Brodbeck begrüßte die vielen Teilnehmer und leitete zum Kurzbericht des Fraktionsvorsitzenden Dr. Otto Unger über.
Nürtingen aktuell, so der FR-Vorsitzende, weist gerade viele unverarbeitete Problempunkte auf.  Der Nebenschauplatz der Haushaltskonsolidierung, nämlich die Empfehlungen des Gemeinderates über die Teilorte, war Thema der Sitzung aller Ortschaftsräte am 15. April 2013, in der die Empfehlungen des Gemeinderates zum wiederholten Male zur Diskussion standen.  Die Entscheidung der Ortschaftsräte war nicht sonderlich überraschend, wollte doch
jeder seinen eigenen Bereich geschützt sehen. Nur bei der Abschaffung der unechten Teilortswahl sprach sich Neckarhausen dafür, der Rest dagegen.

Beim Generalthema Zentralisierung der Bauhöfe, hat sich trotz intensiver Information  durch den Bauhofleiter Herrn Henzler, Zizishausen gegen eine Zusammenlegung ausgesprochen und das, obwohl beide Bauhöfe nebeneinander liegen!  Weiterhin wurden die Punkte Bebauungsplan „Wasen“ (Psychiatrie), altes Krankenhaus auf dem Säer, Bürgerbeteiligung Grünplanung Wörth, Melchior-Areal Kunst- und Kulturzentrum, Verkehrsberuhigung Reudern und Neckarhausen, die  Planung Heimareal und damit verbundene Parkplatzprobleme (Parkhaus Mühlstraße) vom Fraktionsvorsitzenden Dr. Unger berichtet.  Eine Verbesserung der Einnahmesituation der Stadt Nürtingen, die dringend notwendig ist, wird durch die ständige Verhinderungspolitik der Grünen blockiert.  Dafür sprechen die Petitionen gegen Wörth, Großer Forst und Biogasanlage.

Die FREIEN WÄHLER wollen Themenveranstaltungen in den Ortsteilen durchführen,  die mit Orteilbesichtigungen und anschließenden Diskussionen stattfinden sollen.

Nachdem das Wahlalter auf 16 Jahre herabgesetzt wurde, hoffen wir auf engagierte  junge Mitbürger, die, falls die unechte Teilortswahl für Nürtingen abgeschafft wird, was wir als FREIE WÄHLER hoffen, sich im Bereich der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 engagieren.

Für die anstehende Schöffenwahl für die Gerichte bitten wir um Bewerbungen. Wir bitten um Angabe des Berufes, Alter und Wohnort.

Ein weiterer interessanter Punkt wurde von Dr. Brodbeck angesprochen, nämlich  die Schulentwicklungsplanung.  Stadtrat Arnulf Dümmel hatte eine Übersicht über die Vor- und Nachteile der Einführung der Gemeinschaftsschule erstellt.  Darauf hat sich eine rege Diskussion ergeben, die sich in eine generelle Entwicklung der Bildungspolitik dieser Regierung und ihrer Vorgängerin ergab.  Vorerst finden sich keine positiven Zeichen für die Einführung einer Gemeinschaftsschule, die vermutlich das Ende der Werkrealschulen, vielleicht auch langfristig der Realschulen bedeuten. Das kann nicht unser bildungspolitisches Ziel sein.  Hier sollten Informationsveranstaltungen für Bürger und Eltern von uns durchgeführt werden, da die Unsicherheiten über eine Änderungen des Schulsystems bei Schulen, Lehrern und Eltern und den Verantwortlichen im Kultusbereich zu groß sind.

Wir sind zur Kandidatenfindung aufgerufen. Alle Mitglieder sollten in ihrem Umfeld  nach möglichen Kandidaten suchen und mit uns dann umgehend Kontakt über ein Interesse als Kandidat(in) aufnehmen.

Wir danken für Eure Unterstützung und Euer Interesse für die FREIEN WÄHLER.


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