In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des UFB-Stadtverbands am vergangenen Freitag im Hotel Pflum, hatten sich die Verantwortlichen nur auf einen Tagesordnungspunkt beschränkt. Zur Diskussion stand das Thema Namensänderung von Unabhängige Freie Bürger Nürtingen kurz UFB zu Freie Wähler in Nürtingen.

Aus UFB wird Freie Wähler

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des UFB-Stadtverbands am vergangenen Freitag im Hotel Pflum, hatten sich die Verantwortlichen nur auf einen Tagesordnungspunkt beschränkt.
Zur Diskussion stand das Thema Namensänderung von Unabhängige Freie Bürger Nürtingen kurz UFB zu Freie Wähler in Nürtingen.
Vom Stadtverbandsvorsitzenden Dr. Michael Brodbeck und vom Fraktionsvorsitzenden Dr. Otto Unger wurden die verschiedenen Argumente für die Namensänderung vorgetragen.
Die Freien Wähler mit ihren unterschiedlichen Bezeichnungen sind die stärkste kommunale Kraft in Baden-Württemberg und sie sind unter dem Dach „Freie Wähler“ verbunden.
Mit dem gemeinsamen Namen soll auch verdeutlicht werden, dass die Freien Wähler auf allen kommunalpolitischen Ebenen zusammenarbeiten und als gemeinsame Kraft gegenüber der Politik auftreten.
In der Region Stuttgart und im Landkreis Esslingen tragen die Vereine und Fraktionen die Bezeichnung „Freie Wähler“. So firmiert auch die größte Fraktion im Landkreis Esslingen, der auch Michael Brodbeck angehört.
Der Begriff „Freie Wähler“ ist im Laufe der letzten Jahre zu einer landesweit bekannten „Marke“ geworden. Örtliche Bezeichnungen, wie z.B. UFB, haben keinen überörtlichen Bekanntheitsgrad. Auch die lokale Presse verwendet mittlerweile die Bezeichnung „Freie Wähler“, statt UFB, da die Fraktionsgemeinschaft aus UFB und FWV Oberensingen den Fraktionsnamen „Freie Wähler“ trägt.
Vor allem junge Wähler können mit „Freie Wähler“ etwas anfangen, denn der Name ist auch Programm und spricht im Gegensatz zum meist verwendeten Kürzel UFB für sich selbst. Traditionelle lokale Bezeichnungen sind demgegenüber nicht mehr so stark im Bewusstsein.
Die Wiedererkennung der Wahlwerbung in der gesamten Region ist deutlich besser, wenn nur ein Begriff verwendet wird. Dies ist wichtig, weil die Kommunalwahl wieder mit der Europawahl zusammengelegt wird. Die Freien Wähler sehen sich dann einer massiven Parteienwerbung gegenüber, die mit öffentlichen Geldern finanziert wird. Demgegenüber bezahlen Freie Wähler ihre Wahlwerbung selbst und müssen daher auf Effizienz und günstige Kosten achten.
Die anwesenden Mitglieder des Nürtinger Stadtverbands waren mit der Namensänderung und der Argumentation einstimmig einverstanden und begrüßten die neue Bezeichnung „Freie Wähler“, mit der man im nahenden Kommunalwahlkampf im kommenden Jahr besser und einheitlicher auftreten kann.


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