Vieles wurde in den vergangenen Jahren in Hardt geschaffen und erreicht – die Ortsentwicklung stößt jedoch an ihre Grenzen 

Bei einem Gespräch mit dem Ortschaftsrat Hardt informierten sich die Fraktion Freie Wähler vor Ort. Der Gedankenaustausch mit den Ortschaftsräten verlief harmonisch und konstruktiv.

Hauptanliegen ist den Hardtern die Schaffung von Wohnraum in der Ortschaft. Baulücken sind nur in einem sehr begrenzen Maß verfügbar. Will der Ortsteil wachsen, zumindest aber die Einwohnerzahl stabil halten, so istdie Ausweisung von Baugebieten durch Arrondierungen erforderlich.  Fraktionsvorsitzender Dr. Otto Unger unterstützt die Baulandentwicklung in Hardt und wird sich mit seiner Fraktion auch bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes für die Arrondierung der Ortschaft einsetzen.

Hardt könnte auf den ersten Blick der Verlierer der Abschaffung der unechten Teilortswahl sein, ist doch Hardt nicht mehr mit einem Sitz im Gemeinderat vertreten.  Doch das Gegenteil ist der Fall.

Mit Unterstützung der Freien Wähler wurden in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in die Infrastruktur der Ortschaft investiert, berichtete Stadtrat Jürgen Balz. Beispielhaft genannt seien hier die Sanierung der Kindertagesstätte mit neuer Heizzentrale, welche auch Gemeindehalle und Rathaus mit nachhaltiger Energie versorgt, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf neue LED-Technik sowie die Erneuerung der Kanalisation.

Auch in Sachen Hochwasserschutz wurde vieles unternommen, ergänzte Stadtrat Achim Maier. „Boule-Bahn und Fußballplatz steigern neben den vielfältigen Vereinsaktivitäten und Festlichkeiten die Aufenthaltsqualität in Hardt“, so Maier weiter. Eifrig wird bereits für das 650-Jahr Jubiläum geplant.

Auf Nachfrage von Stadtrat Prof. Klaus Fischer wurde dargelegt, dass die Auslastung des Kindergartens in Hardt, nicht zuletzt aufgrund des Neubaugebietes Schlagwiesen, optimal sei.

Der Ortschaftsrat Hardt hatte neben der Abschaffung der unechten Teilortswahl auch der Zentralisierung der Bauhöfe zugestimmt. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten im Bereich der Grünpflege funktioniere dies nun. Lackmustest wird der Winterdienst sein. Doch auch hier ist man optimistisch.

Der Austausch mit den Ortschaftsräten ist für die Gemeinderatsfraktion Freie Wähler von besonderer Bedeutung. Von der  Eigenständigkeit und dem ehrenamtlichen Engagement kann man gegenseitig profitieren. Die Anliegen des Ortschaftsrates nimmt die Faktion mit und wird sie im Entscheidungsprozess berücksichtigen.

(Achim Maier)


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