O die Poeten haben recht, es ist nichts so klein und wenig, woran man sich nicht
begeistern könnte. (*Hölderlin, Hyperion, Kapitel 14)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
verehrte Damen und Herren,

heute beschließen wir, die weiterentwickelte Planung und die Ausschreibungsunterlagen zu erstellen. Frau von der Dellen hat diese grundsätzlichen Überlegungen nochmals ausgeführt.
Die im GWN-Ausschuss vorgestellte und weiterentwickelte Planung überzeugt uns Freie Wähler Nürtingen.
Das Hölderlinhaus wird ein Schmuckkästchen.
Die Neuinterpretation des Hölderlinhauses, der Entwurf zum Erhalt der stadtbildprägenden Nord- und Ostfassade, gelungen. Kupferschindeln werden das barocke Mansarddach krönen. Und, dem Wunsch historische Bausubstanz im inneren (teilweise) zu erhalten, wird ebenfalls nachgekommen.
Mit Absicht bin ich jetzt noch nicht fertig. Ich akzeptiere unterschiedliche Meinungen. Das gilt es auszuhalten. Meine Einladung, miteinander im Gespräch zu bleiben steht. Herr
Lohse, Du darfst alle Fragen stellen, das kann Dir kein anderer Gemeinderat verbieten, schade, dass Du hier im Rat Deine Fragen nicht gestellt hast. Nutze Deine demokratischen Möglichkeiten, insbesondere Hier im Rat. Transparenz ist wichtig!
Jeder Fraktion liegen Gutachten, Expertisen, Kostenberechnungen, Visualisierungen und vieles Mehr vor. Jedem Gemeinderat ist es möglich die Unterlagen zu studieren. Ich habe mir ein Archiv angelegt, damit ich nicht bei jeder Frage die Verwaltung mit unnützer Arbeit beauftragen muss. Das gehört zu meinem Ehrenamt dazu.

Um Fake-News zu korrigieren:

  • Entwicklungskonzept für die VHS und den tatsächlichen Raumbedarfliegt vor. Mit dem Hölderlinhaus bringen wir die Rathauszentralisierung zum Abschluss. Es ist für uns ein Unding, dass, seit das technische Rathaus in der Marktstraße neu gebaut wurde, das Dezernat II auf mehrere Standorte verteilt wurde. Ineffizienzen, lange Laufwege. Es ist gut, dass OB Heirich sein begonnenes Projekt der Rathauszentralisierung am Ende seiner Amtszeit zum Abschluss bringt.
  • Ein bauhistorisches Gutachten incl. deontologischer Untersuchung liegt vor. Wenn eine breite Mehrheit, auf Basis der o.g. Informationen und vollem Bewusstsein des Gromer-Gutachtens eine Entscheidung trifft, dass wir auf alte Balken in der Abwägung zur Kostensicherheit verzichten, dann sind weitere Gutachten zur bauhistorischen Substanz schlichtweg Steuergeldverschwendung?
  • Kosten-Nutzenanalysen liegen vor. Und auch ohne eine Kosten-Nutzenanalyse stelle ich die These auf: historisch sanieren im Bestand birgt mehr Kostenrisiken als ein Neubau.
    Teilneubau, Erhalt der ensemblewürdigen Fassadenteile, Rekonstruktion eines barocken Mansarddaches samt Neuinterpretation. Durchgeplant nach HOAI ist ein Mittelweg zwischen erhalten und bewahren und Kostensicherheit.
  • Eine 3D Visualisierung der HfWU liegt vor.

Ich wäre begeistert, auch wenn noch so klein und wenig, wenn die Fraktion NT14 darauf hinwirkt, dass auf ihrer Internetpräsenz irreführende Inhalte korrigiert werden.

Im Gemeinderat, 14.05.2019
gez. Achim Maier


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