Mit seit Jahren aktiven Stadträten und vielen neuen Gesichtern präsentiert sich der Wahlvorschlag der Nürtinger Freien Wähler zur Gemeinderatswahl am 25. Mai. In der Nominierungsversammlung des Stadtverbands wurde der aus 32 Kandidatinnen und Kandidaten sowie zwei Ersatzkandidaten bestehende Wahlvorschlag in geheimer Wahl bestätigt. Die Liste wird angeführt vom Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion, Dr. Otto Unger und den Stadträten Dr. Michael Brodbeck, Achim Maier, Jürgen Balz und Klaus Fischer. Schon auf Platz 6 steht mit Vivian Horch eine Debütantin in der Nürtinger Kommunalpolitik.

Dr. Otto Unger begrüßte neben den Mitgliedern des Stadtverbands und den Kandidatinnen und Kandidaten besonders Bürgermeisterin Claudia Grau, die Spitzenkandidatin der Freien Wähler für die Kreistagswahl und Regionalkandidatin.

Auf den weiteren Plätzen des Wahlvorschlagswurden nominiert: (siehe beigefügter Wahlvorschlag)

Dr. Michael Brodbeck, der die Versammlung leitete, misst der Reihenfolge auf der Liste keine herausragende Bedeutung zu. Der Wähler kennt und berücksichtigt die Persönlichkeiten seines Vertrauens.

Die Freien Wähler stellen die zweitstärkste Fraktion im Nürtinger Gemeinderat. Dadurch kann keine Fraktion Entscheidungen im Alleingang durchsetzen – gut für eine demokratische Willensbildung. Dabei ist Freien Wählern selbstverständlich, dass allein die beste Idee Unterstützung findet, ganz gleich, von welcher Fraktion sie eingebracht wird.

Die von den Bewerberinnen und Bewerbern mitgestalteten Ziele und Positionen zur Entwicklung der Stadt werden in den kommenden Wochen im Rahmen der Wahlwerbung vorgestellt. „Dabei ist es uns wichtig, mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, um deren Eindrücke von der Stadtpolitik und auch Vorschläge in Erfahrung zu bringen“, betont Dr. Michael Brodbeck. Dazu werden Stadtverband und Fraktion durch Infostände auf dem Schillerplatz den direkten Kontakt suchen.

Die Stadträte Jürgen Balz und Klaus Fischer verweisen auf die herausragende Bedeutung einer aktiven Wirtschaftsförderung. Mit dem Gewerbegebiet „Bachhalde“ verzeichnet die Stadt eine sprunghafte Zunahme attraktiver Arbeitsplätze. Nun muss die Chance ergriffen werden, mit dem „Großen Forst“ Kontinuität für die Zukunft schaffen. Das Angebot soll sich erster Linie an kleinere und mittelgroße Firmen richten, die Stabilität gewährleisten.

Stadtrat Achim Maier betont die Notwendigkeit einer nachhaltigen Finanzpolitik, Nutzung innerstädtischer Baulücken zur Schonung der freien Landschaft und eine konsequentere Fortsetzung der Maßnahmen aus dem Verkehrsentwicklungskonzept.

Nicht beteiligen werden sich Stadtverband und Gemeinderatsfraktion an dem Wettbewerb „Wer bietet die populärsten Versprechungen“. Es dient dem Wohl der Stadt und ihrer Bürgerschaft, wenn das Können des Dürfens Maß ist.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten unterstützen diese Kernziele des Positionspapiers und betonen vor allem: „Es wäre zu wünschen, dass die Stadt Nürtingen durch eine konstruktive Arbeit im Gemeinderat und eine geschlossen und harmonisch auftretende Verwaltungsspitze wieder mehr positive Schlagzeilen macht.“


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