Freie Wähler und CDU erkunden die Auffassung des Ortschaftsrats zur Flüchtlingsunterbringung – eine ganze Reihe weiterer Themen

Der Fraktion Freie Wähler im Gemeinderat ist eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Ortschaftsratsgremien, gerade auch bei schwierigen Fragestellungen, ein wichtiges Anliegen. Aus sitzungsökonomischen Gründen war man gemeinsam mit der CDU-Fraktion vor Ort. Hauptgesprächspunkt war die Flüchtlingsunterbringung. Darüber hinaus gab es einen ganzen Katalog von Anliegen des Ortschaftsrats.

Der Besuch der beiden Fraktionen wurde zu einem regen und konstruktiven Gedankenaustausch mit den Ortschaftsräten und Ortsvorsteher Schwartz.

Ein wichtiger Gesprächspunkt war die Sanierung der Anna-Haag Schule – ehem. Hauptschulgebäude und der Schulsporthalle. Die Sanierung, die unter dem Oberbegriff „energetische Sanierung, Ertüchtigung Rettungswege und Umzug der Grundschule“ steht, wird 2016 abgeschlossen sein.

Intensiv wurde über das geplante Kinderhaus gesprochen, das im bisherigen Grundschulgebäude entstehen soll. Von Ortsvorsteher Schwartz wurden Struktur und Zeitplan für das Kinderhaus dargelegt. Bis zum Baubeginn im Frühjahr 2018 soll eine Zwischennutzung des alten Grundschulgebäudes für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen stattfinden. Wichtig war es den Mitgliedern des Ortschaftsrates, dass diese befristete Nutzung vom Zeitplan her auch definitiv eingehalten wird.  Dabei wurden auch Elternwünsche im Hinblick auf die Flüchtlingsunterbringung (z.B. Abgrenzung des Schulhofes) angesprochen.

Ein weiteres Thema waren diverse Sanierungsmaßnahmen, z.B. in den Keltergärten, im Heerweg, am Friedhofsgelände und an der Autmutbrücke. Kritisch wurde gesehen, dass der Gemeinderat die Sanierung der Autmutbrücke auf unbestimmte Zeit verschoben hat. Auch der Neubau der Turnhalle mit feststehenden Geräten neben der Beutwanghalle wurde hinsichtlich Vorgeschichte, Bauvarianten, Investitionsprogramm sowie Hochwasserschutz und Retentionsraumausgleich intensiv diskutiert.

Vom Ortschaftsrat wurde festgestellt, dass die Abschaffung der unechten Teilortswahl und die Zentralisierung des Bauhofs in Neckarhausen gut funktioniere. Es wurde aber auch betont, dass bei der Realisierung der geplanten Einsparungen  des Bauhofs dies nicht ein Verdienst von IMAKA, sondern des ehemaligen Bauhofleiters sei. Der Zustand verschiedener Brücken in Neckarhausen wurde kritisch angesprochen.

Die Tatsache, dass durch Kinderhaus und Turnhalle auf die Stadt Investitionen von 6 – 8 Mio € zukämen, wurde explizit gewürdigt und die Bereitschaft erklärt, gerne auch Projekte der Stadt mitzutragen.

Lobend wurde von den anwesenden Stadträten registriert, dass der Ortschaftsrat Neckarhausen und der Gemeinderat sich durch gute und konstruktive Zusammenarbeit positiv hervorheben.

 


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